550 € pro Tonne Kunststoffverpackung. Plötzlich zählt jedes Gramm.
Ein aktueller deutscher Gesetzentwurf sieht ab Juli 2027 eine neue Steuer von 550 € pro Tonne in Verpackungen verwendetem Kunststoff vor. Die Richtung wird zunehmend klar: Neben der PPWR wird weniger Material zu verwenden nicht nur zu einem ökologischen und regulatorischen Ziel, sondern zu einem direkten Wirtschaftsfaktor.
Ein einfaches Beispiel:
10 Millionen Trays × 3 g weniger Kunststoff = 30 Tonnen weniger Material pro Jahr.
Nach der vorgeschlagenen Steuer könnte dies allein bis zu 16.500 € weniger Steuerbelastung bedeuten – vor Berücksichtigung von Materialkosten, Logistik oder EPR-Gebühren.
Genau hier wird präzises Thermoformen wichtig.
Mit der cera2heat-Matrixheiztechnologie von watttron kann Wärme lokal und präzise eingebracht werden, um die Materialverteilung während des Formens zu beeinflussen. Dies kann geringere Ausgangsfoliendicken, gleichmäßigere Wandstärken und die Verarbeitung zunehmend anspruchsvoller Monomaterial- und Rezyklat-Strukturen unterstützen.
Weniger Material. Bessere Verteilung. Mehr Prozesskontrolle.
Die PPWR macht Verpackungsdesign bereits zu einem strategischen Thema. Die vorgeschlagene deutsche Plastiksteuer könnte den Business Case noch greifbarer machen.